Über unser Revier und Verein

Das Jagdrevier Villanders – Eines der schönsten Reviere im Eisacktal

Das Jagdrevier Villanders erstreckt sich über 3.989 Hektar, wovon 395 Hektar zum Domanialbesitz des Landes gehören. Villanders liegt im Herzen Südtirols und reicht von der Talsohle auf 500 m bis zum höchsten Punkt, dem Villanderer Berg, mit 2.509 m. Diese abwechslungsreiche Landschaft bietet eine beeindruckende Vielfalt an Flora und Fauna. Wir zählen zu den wenigen Revieren, in denen nahezu alle jagdbaren Wildarten vorkommen und bejagt werden können.

 

Ein markantes Merkmal ist unsere Alm mit den ausgedehnten Latschenfelder, die von Wildtieren als Deckung und Schutz genutzt werden. Auch für uns Jäger sind diese Latschenfelder herausfordernd, bieten jedoch gleichzeitig gute Jagdmöglichkeiten. Besonders das Rotwild hält sich im Sommer in den weiten Latschenfeldern auf. In den letzten Jahren hat sich der Rotwildbestand in Südtirol stark vermehrt, weshalb auch der Jagddruck seitens der Behörden gestiegen ist. So hatten wir Anfang der 80er Jahre noch einzelne Stücke erlegt, 2024 konnten wir bereits 20 Stück Rotwild erlegen, was die stetige Zunahme des Bestandes wiederspiegelt. 

 

Foto Villanderer Alm Sam

Unser Revier ist eines der vielfältigsten und schönsten in Südtirol. Mit seiner reichen Flora und Fauna, den unterschiedlichen Lebensräumen und einer gut durchdachten Jagdstrategie bietet es sowohl für die Wildtiere als auch für die Jäger zahlreiche Herausforderungen und Chancen. Die enge Zusammenarbeit mit den lokalen Bauern und die moderne Technik, wie der Drohneneinsatz zur Kitzrettung, haben dazu beigetragen, die nachhaltige Bewirtschaftung des Reviers erfolgreich umzusetzen.

 


Ziele und Führung des Jagdrevieres Villanders

Vereinsstruktur und Aufgaben 

Aktuell zählt unser Verein im Jahr 2025 insgesamt 28 Mitglieder, bestehend aus vier Ausschussmitgliedern und dem Revierleiter.

Die Aufgaben des Vereinsausschusses umfassen die Unterstützung und Mitwirkung bei der Führung der Vereinsgeschäfte durch den Vorstand sowie die Beratung und Beschlussfassung über öffentliche Vereinsfragen. Die genauen Befugnisse können variieren und hängen stark von der Vereinssatzung ab. In der Regel hat der Ausschuss eine beratende Funktion und kann bei Bedarf Themen in der Mitgliederversammlung einbringen.

Der Ausschuss wird alle sechs Jahre von den Mitgliedern des Vereins gewählt. Anschließend ernennt er ein Ausschussmitglied zum Kassier und ein weiteres zum Schriftführer.

 

Die Aufgaben des Kassiers bestehen in der Führung der Vereinskasse sowie in der Vorlage des Kassenberichts bei der ersten Vollversammlung des Jahres.

Die Aufgaben des Schriftführers umfassen primär die Protokollführung, die Dokumentation von Vereinsentscheidungen und die Verwaltung von Satzungen und Ordnungen.

 

Aktueller Revierleiter und Vorstand:

Revierleiter:

Alois Baumgartner 

Vorstand:

Klaus Winkler (Vize und Schriftführer)

Hubert Niederstaetter (Kassier) 

Ewald Pichler

Walter Untermarzoner 

 

 

Unser neues Vereinslogo  2025


Unsere Verpflichtung

Das Jagdrevier Villanders verpflichtet sich, die jahrhundertealte Jagdtradition verantwortungsbewusst fortzuführen und die Natur für kommende Generationen zu bewahren. Unser Handeln ist geprägt von Respekt gegenüber Tier und Umwelt, von kameradschaftlichem Miteinander unter den Jägern und von enger, vertrauensvoller Zusammenarbeit mit der lokalen Landwirtschaft. Gleichzeitig erfüllen wir unseren Abschussplan auf Grundlage ökologischer Notwendigkeiten und geltender Vorschriften


 

Unsere Herausforedrungen

Die größten Herausforderungen für die Jagd heute umfassen den gesellschaftlichen Wandel und die damit einhergehende Kritik, die Notwendigkeit einer nachhaltigen Jagdpraxis, die Lösung des Wildverbiss-Problems für gesunde Wälder, den Erhalt der Artenvielfalt, die Anpassung an veränderte Lebensräume und die Bewältigung der veränderten jagdlichen Bedingungen in den Revieren. Diese Faktoren erfordern von Jägern ein Umdenken, neue jagdliche Fertigkeiten und eine stärkere Fokussierung auf Tierwohl und Naturschutz, um die Jagd zukunftsfähig zu machen.

 

Unsere Kernziele

 -   Pflege von Brauchtum und Tradition: Wir erhalten kulturelle Bräuche,       Wissen und jagdliches Können und geben diese an jüngere                      Generationen weiter.

 -  Respekt vor Tier und Natur: Unsere Entscheidungen orientieren sich        am Schutz der Artenvielfalt, an tierschutzgerechten Methoden und am      langfristigen Erhalt naturnaher Lebensräume.

 -  Gute Zusammenarbeit mit den lokalen Bauern: Durch Dialog und              Abstimmung minimieren wir Konflikte (z. B. Wildschäden),                          koordinieren Schutzmaßnahmen und stärken regionale Netzwerke.

 -  Erfüllung unseres Abschussplans: Wir setzen den Abschussplan              transparent, gesetzeskonform und im Sinne einer gesunden                      Population um, mit regelmäßigem Monitoring und Anpassungen bei          Bedarf.

 -  Wir stehen für verantwortungsvolle und zukunftsorientierte Jagd —            zum Wohle der Natur, der Menschen vor Ort      und der kommenden        Generationen.

 

 


Ein- und Ausgaben unseres Vereins.

 

Einnahmen

Die Jagdkarten unserer Mitglieder machen den größten Teil unserer Einnahmen aus.

Ein weiterer Teil resultiert aus den unterschiedlichen Abschüssen, bei denen ein bestimmter kg-Preis dem Revier zu zahlen ist.

Unsere Einnahmen können auch durch verschiedene Events wie den Jägerball, oder der Hegeschau 2026 usw. etwas erhöht werden.

 

Letzte Vorbereitungen Jägerball 2018


 

Kommen wir zu den Ausgaben.

Der Löwenanteil der Kosten entfällt auf die Gehaltszahlungen an unseren Jagdaufseher.

JR. Barbian, JR. Lajen und wir übernehmen die Lohnkosten des Aufsehers anteilig entsprechend der Fläche; dadurch tragen wir mit unserer größeren Fläche auch einen etwas höheren Anteil der Personalkosten.

Wir finanzierten auch den Kauf unserer Drohne, der mit erheblichen Kosten verbunden war, aus diesen Einnahmen.

Um die Nutzung der Almwege für jagdliche Zwecke zu ermöglichen, leisten wir auch dem BVK. einen Beitrag zur Instandhaltung der Almwege.